Fußball, Golf oder vielleicht Fitness – diese Sportarten sind ja wohl nichts Besonderes mehr. Wer beim Sport auch einen gewissen Nervenkitzel und den Geruch von Benzin und abgenutzten Gummireifen braucht, der ist im Motorsport genau richtig. Sie denken, das ist doch nur was für Profis? Auf gar keinen Fall. In diesem Artikel können Sie einiges über Motorradrennen und über das Motorsport Spektakel WRX erfahren.

Mit ganzem Körpereinsatz auf dem Zweirad

Jeder, der sich auf dem Motorrad wie zu Hause fühlt, aber auf der normalen Straße einfach nicht mehr den richtigen Kick bekommt, sollte sich genauer mit Racing als Sport beschäftigen. Manch einer denkt sich vielleicht, Rennfahrer sitzen nur auf dem Motorrad und verausgaben sich physisch nicht wirklich. Doch das ist komplett falsch! Vor allem bei richtigen Rennen ist ganzer Körpereinsatz gefragt, es werden sogar die kleinsten Muskeln beansprucht und jede Menge Kalorien verbrannt. Oder vielleicht schon mal einen übergewichtigen Rennfahrer gesehen?

Rennsport – nicht nur für die Profis

Die einzigen Rennfahrer, die man sieht und kennt, sind vermutlich die Profis aus dem Fernsehen. Doch auch die haben einmal klein angefangen. Der Motorsport ist nicht nur etwas für die, die es bereits können. Es gibt tatsächlich jede Menge Möglichkeiten sich selbst auf eine Rennstrecke zu begeben oder auch an Rennen teilzunehmen.

Als Einstieg in den Sport des Rennfahrens eignet sich vor allem der Eintritt in einen Club. Hier kann der Weg zum Champignon gemeinsam bestritten und von gegenseitigen Erfahrungen profitiert werden. Die Rennen sind meist nach Fahrzeugtypen gruppiert, um eine Chancengleichheit zu garantieren.

Rennsport – und was dafür benötigt wird

Alles was für den Einstieg in den Motorsport gebraucht wird, ist natürlich ein Motorrad und die richtige Sicherheitsausrüstung. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Maschine regelkonform sein muss, die Regeln variieren je nach Rennen und es kann nicht mit jeder Maschine an jedem Rennen teilgenommen werden. Manche Rennen haben strengere Regeln, manche erlauben nahezu jegliches Tuning an den Motorrädern. So zum Beispiel die T-Challenge, hier sind so gut wie alle sportlichen Triumph-Modelle zugelassen und es gibt nur wenige Einschränkungen über Tuning an Motor und Fahrwerk. Andere Rennen dagegen untersagen jegliches Tuning an dem Motor, daher ist es unmöglich eine allgemein gültige Aussage zu treffen.

Als Fazit kann gesagt werden, dass es sich anbietet, erst einmal nach Rennen zu suchen, die die eigene Maschine zulassen. Anschließend ist es dennoch wichtig, sich darüber zu informieren, welche Veränderungen für die Rennen zugelassen sind und welche nicht.

Abgesehen von der Ausrüstung – und jetzt kommen wir zum sportlichen Faktor – bedarf der Rennsport tatsächlich einer gewissen körperlichen Fitness. Hier werden einige Muskeln beansprucht, von denen man sonst noch nie etwas gehört hat. Der Rennsport ist definitiv nichts für einen Einstieg in den Sport im Allgemeinen und selbst die Profis trainieren ihren Körper auch abseits der Rennstrecke.

Motorsport und seine Kosten

Wer hat es auch anders erwartet – der Rennsport ist nichts für den kleinen Geldbeutel. Selbst nach den Anschaffungskosten kostet die Teilnahme an Rennen oder Rennserien ganz schnell ein paar tausend Euro. Kosten für die Anfahrt, den Transport der Maschine, Übernachtung und so weiter summieren sich auch ganz schnell zu einem kleinen Vermögen.

Noch dazu sollte mit eingeplant werden, dass mit Sicherheit das ein oder andere Mal etwas an der Maschine gerichtet werden oder die Reifen gewechselt werden müssen. Durch die Teilnahme an den Rennen haben die Reifen einen wesentlich höheren Verschleiß und müssen daher sehr viel öfter als normal gewechselt werden. Jeder Start in die Rennkarriere sollte daher finanziell gut durchdacht sein.